Gedanken

Das Schreiben beschreibt die Gedanken,
die der Schreiber gerade bedenkt.
Sie sind nicht geordnet, sie schwanken,
von einem zum nächsten Moment.

Es gibt weder Ampeln noch Schranken,
sie bewegen sich ungelenkt.
Auch muss man Gedanken nicht tanken,
der Verstand ist mit ihnen getränkt.

Doch wie kam es, dass Sätze entstanden,
Wenn das Wort doch die Ordnung nicht kennt?
Wie sind Geschichten entstanden,
wenn auch der Schreiber verworren denkt?

Nun, der Schreiber, er fängt die Gedanken,
an denen er wirklich hängt.
Er lässt sie nicht länger nur schwanken,
er lässt sie nicht ungelenkt.